V 200 018
Die Baureihe V 200.0, ab 1968 Baureihe 220, war eine der ersten Diesel-Streckenlokomotiven der Deutschen Bundesbahn (DB).
Ihr markantes Aussehen entsprach dem typischen Industriedesign der 1950er Jahre.
Die fünf Vorserien-Lokomotiven der Baureihe V 200 (V 200 001 - 005) wurden 1953/1954 von Krauss-Maffei gebaut, von denen die V 200 001 am 21. Mai 1953 ihre erste Probefahrt absolvierte.
Optisch unterscheiden sie sich von der Vorserie durch andere (ovale) Lampen und zusätzliche Gitter über den Lampen.
Dafür entfiel die mittig vor den Frontfenstern angeordnete Lokpfeife.
Die V 200 beförderte hochwertige Schnellzüge auf allen wichtigen Hauptstrecken.
Durch die fortschreitende Elektrifizierung wurden die Maschinen jedoch aus diesen Diensten verdrängt und vermehrt vor Nahverkehrszügen sowie Güterzügen eingesetzt.
Die Lokomotiven V 200 001 bis 055 erhielten, da noch vor Einführung des DB-Emblems bestellt, Schriftzüge „DEUTSCHE BUNDESBAHN“ aus großen Aluminiumlettern.
Die V 200 056 bis 086 wurden stattdessen mit dem DB-Emblem an den Seiten ausgeliefert und die restlichen Loks bei Hauptuntersuchungen ab Mitte der 1960er Jahre diesem Erscheinungsbild angepasst.
Unter dem Schriftzug befand sich ein erhabenes Typenschild der Herstellerfirma.Ab 1977 wurden die Maschinen in norddeutschen Bahnbetriebswerken zusammengezogen.
Mit der Zeit machte sich der erhöhte Wartungsaufwand durch die zwei Motoren im Vergleich zu einmotorigen Lokomotiven bemerkbar, außerdem stellte sich die Dampfheizung gegenüber elektrischer Zugheizung als nachteilig heraus.
So wurden die Loks nach und nach ausgemustert, die V 200 013 wurde als letzte 1984 außer Dienst gestellt.
Text: © Wikipedia
Fotos: © Kolodziej














