Bei den Bankierzügen handelte es sich um Vorortzüge, die ohne Halt zwischen dem Potsdamer (Fern-)Bahnhof und dem Bahnhof Zehlendorf und weiter mit Unterwegshalt nach den südwestlichen Villenvororten Berlins verkehrten und in Wannsee endeten.

In Zehlendorf hielten die Bankierzüge am Bahnsteig der Stammbahn. Südlich des Bahnhofs wechselten sie auf die Vorortgleise der Alten Wannseebahn, der Teilstrecke über Zehlendorf West (heute Mexikoplatz), Schlachtensee und Nikolassee nach Wannsee, um dort an jedem Bahnhof dieser Villenvororte zu halten.

Der „Bankierzug“ bei der Berliner S-Bahn bezieht sich auf die Prototyp-Triebwagen ET/EB 125 der Bauart 1934, die wegen ihres ruhigeren Laufs (durch Dämpfungspuffer) als „Bankier“ bekannt wurden, da sie für schnellere, komfortablere Verbindungen gedacht waren, wie die zwischen Potsdamer Bahnhof und Zehlendorf.

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Fotos: © Kolodziej