Projekt Kessel preußische G 8.1
Der Arbeitskreis hatte es sich zum Ziel gesetzt, diesen Kessel optisch aufzuarbeiten.
Mittlerweile liegt der Kessel im Bereich der Mühlen.
An alter Stelle war die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet.
Foto: Dieter Brüggemann
Ein weiteres Projekt des AK Eisenbahn war konkret geworden.
Im Frühjahr 2011 wurde im Freigelände der Bereich um den Kessel freigeschnitten. Ohne die kollegiale Mithilfe der Haustechniker hätten wir das Ergebnis noch lange nicht erreicht.
Somit können Besucher jetzt bereits vom Wege aus den Kessel der Güterzug-Dampflok 55 3648 erkennen.

Der Kessel der 55 3648, eine preußische G 8.1.
In den folgenden Monaten hatten wir den Kessel von Moos und Schmutz gereinigt und mit einem neuen Anstrich versehen.
Danach konnte der aufgeschnittene Kessel dieser Güterzuglokomotive wieder „bewundert“ werden:

Mit Hilfe eines Hochdruckreinigers wurde die Farbe bis auf die Grundierung entfernt.

Juli 2011 - Der Kessel ist nun fast komplett vom Anstrich befreit.
Es ist die Grundierung des Kessels zu erkennen. Der Dampfdom, der Kesselscheitel und die Rauchrohre müssen noch bearbeitet werden.

Einige Roststellen müssen überarbeitet werden
Leider ist es nicht mit einem Anstrich getan. Einige Stellen sind stark verrostet. Diese Bereiche müssen vor dem Anstrich instandgesetzt werden.

Probeanstrich – welche Farbe eignet sich am besten?
Woher stammt der Kessel?
Er wurde im Jahre 1912 von der Firma Henschel & Sohn in Cassel gebaut. Hier noch ein paar Daten zur Stationierung der Lok:
Sie wurde im August 1947 von Regensburg nach Nürnberg umgesetzt, im Mai 1948 im Bw Bayreuth und im Oktober 1952 im Bw Nürnberg Rbf.
Dort ist sie vermutlich am 7. März 1961 Z-gestellt worden, was bedeutet „von der Aufarbeitung zurückgestellt“.
Wann die Ausmusterung oder Verschrottung geschah, konnte noch nicht recherchiert worden.







